Dienstag, 11. November 2014
Ford Puma
Ein kleines, leichtes 2+2 Coupè verließ 1997 das erste mal die Ford Werkshallen in Köln. Allgemein bekannt teilte sich der Ford Puma seine Gene mit dem Ford Fiesta, diese Verwandschaft lässt sich am ehesten im Cockpit nachvollziehen, dass sich nur in Details vom Fiesta unterscheidet.

Als Sportcoupé dieser Größe ist natürlich das Platzangebot im Fonds eingeschränkt und eher für Kinder und Gepäck geeignet. Das Design folgte der damals von Ford ersinnten New-Edge Designsprache und gibt der biederen Fiestabasis scharfe Kanten und Ecken, die heute etwas outdated wirken, aber mit gelungenen Details auch heute noch begeistern kann.

Die Kraftwerke des Ford Puma sind allesamt Vierzylinder mit 1400ccm (90 PS), 1600er (103 PS) sowie als Spitzentriebwerk ein 125 PS starker 1700er, der dank verstellbarer Nockenwelle über eine drehfreudige Charakteristik verfügt und dem Ford Puma Geschwindigkeiten jenseits der Schallmauer 200 ermöglicht.

Als Konkurrenz sind z.B. der Toyota Paseo und der Opel Tigra genannt, wobei sich auch nach heutigen Maßstäben der Puma durch sein knackiges Fahrwerk hier positiv hervortut.

Was macht den Ford Puma zu einem Zukunftsklassik?
Der kesse Kölner steht repräsentativ für eine aussterbende Spezies. Mit seiner Einstellung 2002 verschwand mit eines der letzten, Ernst zu nehmenden Westentaschencoupès und Marketingabteilungen begannen uns zu erzählen, dass ein 3 Türiger Hatchback ein Coupè sei. Durch seine kompakten Abmessungen, relativ leichten Gewicht und sein Sportanzug aus Blech wissen heute mehr als früher Fahrspaß zu versprechen.

Sammlertipp: Ganz klar der starke 1700er, mit dem der Puma seinen Motorsportwurzeln ganz nahe kommt und in kundiger Hand ein echter Landstraßenjäger ist. Viele Exemplare wurden verbastelt und verheizt, wer seine Hände auf ein originales Exemplar bekommt erhält einen Waittimer für kleines Geld mit pflegeleichter Technik.

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Erstellt von muenchen1988 am 2014.11.11, 12:15.

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Opel Signum
Der Opel Signum wurde Anfang 2003 auf die Händler in unserem Land das erste mal verteilt.

Basierend auf dem verlängerten Radstand der Caravan Variante des Caravan Ablegers der Opel Vectra C Familie unterscheidet sich der Signum von seinen etwas konventionellen Brüdern durch eine aufgeblähte Hatchback-Karosserie. Im Innenraum brachten die Ingenieure zwei verschiebbare Einzelsitze in den Fond ein, die durchaus Oberklassewürdige Beinfreiheit hinten garantieren können.

Motorentechnisch teilt sich der Insignia mit Ausnahme des 1600er Triebwerks die Palette mit seiner Vectra-Verwandschaft. Egal ob Benziner oder Diesel, ab 150 PS sind die Aggregate dem Wagen angemessen. Die V6 Motoren liefern sogar richtig Power und anständige Fahrleistungen, die sich auch 10 Jahre später noch sehen lassen können.

Positioniert war der Signum als Businesslimousine und angedachter Nachfolger der großen Opel Limousine Omega. Was Anfang der 2000er Jahre für Opel sowohl ein schwieriges Segment war, als auch dem klassischen Limousinenfahrer sehr avantgardistisch vorgekommen ist. Dies verhinderte leider einen größeren Markterfolg und Opel lieferte mit der Einstellung der Serie im Sommer 2008 keinen direkten Nachfolger.

Was macht den Signum nun zu einem Zukunftsklassik?
Er kann durchaus als etwas schrulliger Vorreiter des Crossover-Wahnsinn bezeichnet werden. Wer seinen Anspruch als Oberklasse Wagen nicht ernst nimmt, erhält einen angenehme Reiselimousine mit großen Innenraum und einigen schlauen Lösungen für die große Tour.

Sammlertipp

2.8 V6 Turbo - mit diesem Motor schafft der Signum den Spagat zwischen einem Wolf im ungewöhnlichen Schafspelz und eines Reisedampfers.

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Erstellt von muenchen1988 am 2014.11.11, 01:08.

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